GEFÖRDERTE PROJEKTE

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GEFÖRDERTE PROJEKTE 2018-04-01T15:09:42+00:00

2014

Aufbau eines Wahlportals zur 6. Brandenburger Landtagswahl am 14. September 2014

Einrichtung eines Internetportals, um BürgerInnen die Möglichkeit zu geben, sich bereits im Vorfeld der Landtagswahl über die Direktkandidierenden zu informieren. Es konnten Fragen gestellt werden, die diese beantwortet haben. Der Dialog zwischen Kandidierenden und WählerInnen sollte zu mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz in der Politik führen und damit die Wahlbeteiligung und die Demokratie stärken.

Antragsteller:
Parlamentwatch e.V.
20148 Hamburg
www.abgeordnetenwatch.de

 


Demokratie lernen durch Rollen übernehmen

Auf dem gemeinsamen Innenhof von Kita und der aktiven-schule-potsdam.de wurde erst eine kleine Freilichtbühne gebaut und dann dort das Theaterprojekt mit zwei externen Theaterpädagogen entwickelt, eingeübt und später aufgeführt. Es war der Beginn und der Ausgangspunkt für neue Wege und Ergreifung zuvor ungenutzter Chancen zur Entwicklung von Toleranz, Respekt und Eigenverantwortlichkeit der Kinder.

Antragsteller:
Rappelkiste e.V.
14478 Potsdam

 

Gemeinsam etwas aufbauen

Das Jugendwohnprojekt Mittendrin e.V. war dabei, in ein leerstehendes Bahnhofsgebäude in Neuruppin umzuziehen und dieses auszubauen. Die Einrichtung, die auch eine Wohnung für Geflüchtete zur Verfügung stellt, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Abwehr der rechten Szene in Neuruppin. Die Auseinandersetzung mit Themen wie Rassismus, Antisemitismus, Ökologie, etc. sind Teil der Arbeit und des Zusammenlebens dort.

Antragsteller:
JWP-Mittendrin e.V.
16816 Neuruppin

 

2015


Hospital Global

Das Hospital Global ist eine Begegnungsstätte, ein Treffpunkt von Geflüchteten und Granseer Bürgern, der von der Initiative „Willkommen in Gransee“ 2015 eröffnet wurde und mit Erfolg betrieben wird. Es finden dort Deutschkurse, Filmabende, Frauengruppen, gemeinsames Kochen und vieles mehr statt. Die Stiftung hat einen Teil der Renovierungs- und Einrichtungskosten übernommen, damit die ehrenamtliche Arbeit dort umgehend beginnen konnte.

Antragsteller:
Initiative Willkommen in Gransee
16775 Gransee

 

 ErinnerungsSpuren I

Das Projekt ErinnerungsSpuren Teil I beschäftigt sich mit Recherchen zum Thema: Orte der Repression in und um Zehdenick und Aufarbeitung der Geschichte in den Diktaturen 1933-1990. Stichworte: Aktiver Widerstand, Erinnerungskultur etc. Es wurde eine Website erstellt: www.erinnerungsspuren.de Das Projekt wird in 2016 fortgesetzt.

Antragsteller:
Kunsthof Wesendorf
16792 Zehdenick

 

2016

ErinnerungsSpuren II „Heile Welt und kaltes Land“

Die Erinnerungsspuren Teil II wurden in 3 Phasen unter Mitwirkung von fünf KünstlerInnen gestaltet.
„Spurensicherung – Kaltes Land“: Ausstellung mit Skulpturen, Objekten, Installation, Zeichnungen
„Wenn der Mensch dem Menschen ein Helfer ist“: ein Kunstprojekt mit Jugendlichen von Christiani e.V., einer Jugendhilfeeinrichtung in Liebenwalde
„Requiem“- das Vergangene ist nicht tot, es ist nicht einmal vergangen… (Christa Wolf): Bewegte Erinnerungsspuren, eine Collage aus Tanz, Texten und Schauspiel

Antragsteller:
Kunsthof Wesendorf
16792 Zehdenick
www.erinnerungsspuren.de

 

„3x Deutschland“ Modul Frauenpower

Hier ging es um die Teilförderung eines Modellprojektes zur Eingliederung von Geflüchteten. Insgesamt wurden Begegnungen und Diskussionsveranstaltungen zu den Themen Medien, Ausbildung, deutsch-deutsche Geschichte, Landes- und Kommunalpolitik, Religion etc. organisiert. Der Focus lag sowohl auf den geflüchteten Menschen und ihrer Integration, als auch darauf, die Aufnahmegesellschaft in Brandenburg in den Blick zu nehmen mit ihren Schulen, der Kommunalpolitik, dem Einfluss von Weltanschauungsgemeinschaften etc.)

Antragsteller:
Stiftung für Engagement und Bildung e.V. (ehemals Stiftung Partnerschaft mit Afrika e.V.)
14467 Potsdam
www.german-african-partnership.org

 



Zukunftswerkstatt in der Lausitz

„Kommen und Bleiben – Ende der Flucht?“ Wandel und Neubeginn mit gesellschaftlicher Teilhabe gestalten und
„Vom Wollen zum Handeln“ – beim Jahrestreffen der Zukunftswerkstätten in Großräschen ging es um die Einbeziehung und Teilnahme von Geflüchteten; beim Anschlusstreffen brachten die OrganisatorInnen politisch Verantwortliche, Menschen aus Flüchtlingsinitiativen, Vereinen und interessierte BürgerInnen aus der Region zusammen, um die Pläne und Ergebnisse der Zukunftswerkstatt weiter zu entwickeln und umzusetzen.

Antragsteller:
Parto gUG gemeinützige Gesellschaft für Partizipation und Organisationsentwicklung
51063 Köln

 


„Klartext reden“

Ein Workshop für transparente Kommunikation und Demokratieentwicklung im Verein.
Mit dieser Schulung wurde den SeminarleiterInnen und Mitgliedern des Zentrums die Möglichkeit gegeben, bewusster mit Kommunikation umzugehen. Das Ziel ist die Teamfähigkeit innerhalb der Gemeinschaft zu verbessern und basisdemokratische Entscheidungsstrukturen erfolgreich einzusetzen und nach außen zu tragen.

Antragsteller:
Zentrum für soziale und ökologische Nachhaltigkeit
16909 Wittstock
www.zentrumfuernachhaltigkeit.de

 

2017

Verstehbahnhof

Im ehemaligen Bahnhofsgebäude der Stadt Fürstenberg entsteht mit dem „Verstehbahnhof“ als Pop-up Schule ein alternativer Lernort. Dort werden Veranstaltungen und Projekttage angeboten mit einem Schwerpunkt auf digitale Technologien und ihren Einfluss auf die Gesellschaft. Das Beherrschen dieser Technologien und der souveräne Umgang damit wird in Zukunft, viel mehr als heute schon, unseren Grad an Selbstbestimmtheit definieren. Die Vermittlung dieser Kompetenzen ist für uns somit Grundlage für eine zukunftsfähige, selbstbestimmte und demokratische Gesellschaft.

Antragsteller:
havel:lab e.V.
17798 Fürstenberg
www.havellab.org und www.verstehbahnhof.de


Seminarreihe „Werkzeuge des Wandels“

Die Seminarreihe „Werkzeuge des Wandels“ will Menschen dazu bewegen, sich für ihre Region einzusetzen und gleichzeitig globale Problematiken im Blick zu haben. Mit diesem Seminar hat sich Hebewerk e.V. an Menschen gewandt, die sich schon für einen lebensbejahenden Wandel in der Gesellschaft einsetzen, etwa in sozialen Einrichtungen, ökologisch ausgerichteten Vereinen oder ehrenamtlich getragenen Initiativen. Im Landkreis Barnim sind durch den Zusammenbruch wichtiger Wirtschaftszweige und Abwanderung Freiräume entstanden, die die Notwendigkeit des Umdenkens und die Entwicklung neuer Ideen zur Wiederbelebung der Region notwendig machen.

Antragsteller:
Hebewerk e.V.
16227 Eberswalde
www.hebewerk-eberswalde.de

 

In*vision 2017 weiße perspektiven aufbrechen – feminismus.intersektional.denken

Die Veranstaltung, die in Wittstock stattfand, richtete sich an junge Menschen aus Berlin und Brandenburg. Es wurden in diesem Projekt verschiedene Menschen zusammengebracht, um gemeinsam auf ein gleichberechtigtes Miteinander frei von Rassismus, Antisemitismus, Sexismus etc. hinzuwirken. Außerdem sollten junge Schwarze und Menschen* of Color bestärkt werden, ihre persönlichen Themen als gesellschaftliche Probleme zu begreifen, sich zu empowern, im Alltag handlungsfähig zu sein und ihre eigenen Stimmen und Positionen hörbar zu machen.

Antragsteller:
SJD – die Falken
14059 Berlin

 



Stechlin-Dialoge

2017 hat das Stechlin-Institut begonnen, das neue Format der Dialoge zwischen gemeinnützig Engagierten und Künstlern zu initialisieren. Das Institut gibt für 3-10 Tage den Raum sich zu begegnen, zu vernetzen, von einander zu erfahren und zu lernen. Es konnten drei Initiativen in ihrer Arbeit unterstützt werden:
* Die offene Gesellschaft. „Demokratie gibt es nur dann, wenn genug Menschen für sie eintreten, aktiv, überlegt, entschieden. Die Initiative Offene Gesellschaft ist eine bürgerliche Initiative ohne Parteibindung, die für das politische Gemeinwesen so eintritt wie es im Grundgesetz formuliert ist.“
* Kleiner Fünf. „Mit der Kampagne „Unser Ziel: Kleiner 5“ möchten wir mit euch die Zukunft gestalten. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass keine rechtspopulistische Partei bei der Bundestagswahl 2017 über fünf Prozent der Stimmen erhält und in den Bundestag einzieht.“
*Polis 180. „Wir übersetzen wissenschaftliche Erkenntnisse für politische EntscheidungsträgerInnen. Ideen, Analysen und Lösungsansätze unserer Generation bringen wir durch innovative, partizipative und inklusive Ansätze in den politischen Diskurs ein.
Wenn man es schafft, Schlüsselpersonen in ihrem Engagement und persönlich zu fördern, zu fordern, zu vernetzen und mit wertvollen Ressourcen zu unterstützen, dann schafft man nachhaltige Grundlagen sozialen Wandels, die auch in die Breite wirken.

Antragsteller:
Stechlin-Institut
16775 Stechlin
www.stechlin-institut.org

 

ErinnerungsSpuren III

Recherchen zum ehemaligen Haftarbeitslager Mildenberg, das nach seiner Schließung 1962 als Kinderheim genutzt wurde. Es wurden Zeitzeugen gesucht und mit ihnen Gespräche geführt. Es wurde eine Fotodokumentation des ehemaligen Lagers/ Kinderheims gemacht und Öffentlichkeitsarbeit betrieben, um die Einrichtung eines Gedenkortes an dieser Stelle zu erreichen.

Antragsteller:
Kunsthof Wesendorf
16792 Zehdenick
www.erinnerungsspuren.de

 

Welcome plus – Ausbildung von Demokratie-Scouts

Ziel des Projektes war die politische Bildung junger Geflüchteter unter Einbezug von Potsdamer BürgerInnen sowie kommunaler Funktionsträger und Lernorten. Die jungen Geflüchteten wurden unter Anleitung von Mentoren zu Demokratie-Scouts ausgebildet, die dann als Multiplikatoren der politischen Bildung wirken. Damit werden Integration, Demokratieverständnis und Toleranz gefördert.

Antragsteller:
Stiftung für Engagement und Bildung e.V.
14467 Potsdam

 

„Schule der Demokratie und Teilhabe“, ein Camp im Rahmen der Impulswoche

Demokratie benötigt selbstbestimmte Akteure mit Verantwortungsbewusstsein. Im Camp „Schule der Demokratie und Teilhabe“ wurden lebendige und nachvollziehbare demokratische Prozesse im Alltag gestaltet und gemeinsam erarbeitet, wie sie an Schulen, im Verein, in der Stadt und anderen Orten gelingen können. Außerdem gab es einen Erfahrungsaustausch, wie Teilhabe und Einmischung organisiert werden kann. An dem Camp nahmen Jugendliche aus der Grenzregion von Polen und Märkisch-Oderland, Ehrenamtliche und TeilnehmerInnen des Bundesfreiwilligendienstes teil.

Antragsteller:
Jugendsozialverbund Strausberg e.V.
15344 Strausberg
www.impuls-initiative.de

 


Sommercampus – 
Zweitägiges Treffen flüchtlingspolitischer Initiativen, Verbände, Vereine und Selbstorganisationen

Im August trafen sich wieder selbstorganisierte Geflüchtete, VertreterInnen von flüchtlingspolitischen Initiativen, AktivistInnen und Ehrenamtliche aus Brandenburg in Storkow/ Mark. Der Sommercampus bot Raum, die bundes- und landesweite asylpolitische Entwicklung zu diskutieren, Strategien zu entwickeln, Aktionen zu planen und bestehende Netzwerke zu stärken, sowie neue zu bilden. Außerdem fanden mit 13 ReferentInnen und ExpertInnen verschiedene Workshops statt.

Antragsteller:
Förderverein des Brandenburgischen
Flüchtlingsrats e.V.
14482 Potsdam